 
{"id":22,"date":"2025-08-12T15:58:20","date_gmt":"2025-08-12T13:58:20","guid":{"rendered":"https:\/\/zpe.uni-siegen.de\/teilhabekongress-2026\/?page_id=22"},"modified":"2026-04-17T12:18:56","modified_gmt":"2026-04-17T10:18:56","slug":"teilhabekongress-2026","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/zpe.uni-siegen.de\/teilhabekongress2026\/","title":{"rendered":"Hauptseite"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>4. Kongress der Teilhabeforschung \u2013 10. bis 11. September 2026 in Siegen<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ausrichter: Universit\u00e4t Siegen in Kooperation mit dem Aktionsb\u00fcndnis Teilhabeforschung e.V.<\/h4>\n\n\n\n<p>Auch 20 Jahre nach der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) im Jahr 2006 stellt sich die Frage: Wie kann gleichberechtigte Teilhabe auf lokaler Ebene verwirklicht werden? Mit 192 Vertragsparteien ist die UN-BRK eines der bedeutendsten Menschenrechtsdokumente \u2013 doch ihre Umsetzung entscheidet sich nicht zuletzt dort, wo Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen ihren Alltag leben: in den Kommunen.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Rolle spielt die lokale Ebene bei der Verwirklichung von Teilhabe? Wie k\u00f6nnen Kommunen inklusive Strukturen, Prozesse und Praktiken entwickeln? Und welchen Beitrag leistet die Teilhabeforschung in transdisziplin\u00e4ren Lernprozessen zur Gestaltung inklusiver Gemeinwesen?<\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>Vierte Kongress der Teilhabeforschung<\/strong> nimmt das 20-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um der UN-BRK zum Anlass, diese Fragen aus lokaler und globaler Perspektive zu beleuchten und nach Wegen zu einer gleichberechtigten Teilhabe zu suchen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Erm\u00f6glichung einer <strong>selbstbestimmten Lebensf\u00fchrung<\/strong> f\u00fcr Menschen mit Behinderungen auf der Grundlage von Wahlm\u00f6glichkeiten, wie sie f\u00fcr alle anderen Mitglieder der Gesellschaft gelten, erfordert geeignete Ma\u00dfnahmen, z. B. den Abbau von Sondereinrichtungen zugunsten inklusiver Alternativen und Unterst\u00fctzungsangebote. Forschungs- und Entwicklungsbedarf besteht z. B. hinsichtlich sozialrechtlicher Reformen, Neuausrichtung von F\u00f6rderprogrammen, inklusionsorientierter Unterst\u00fctzungsangebote sowie der Gesamt- und Teilhabeplanung.<\/li>\n\n\n\n<li>Auf kommunaler Ebene entwickelt sich die Politik im Feld der Behinderung dynamisch. Hier besteht die Herausforderung darin, Planungen konsequent an der UN-BRK auszurichten, partizipativ zu gestalten und verschiedene Lebensbereiche (u.a. Bildung, Jugendhilfe, Freizeit, Altern) mit Querschnittsthemen (u.a. Mobilit\u00e4t, Barrierefreiheit, Digitalisierung) zu verkn\u00fcpfen.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Kongress weitet den Blick f\u00fcr <strong>europ\u00e4ische und globale Perspektiven<\/strong> und fokussiert die internationale Zusammenarbeit gem\u00e4\u00df Artikel 32 der UN-BRK zwischen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren einschlie\u00dflich der Selbstvertretungsorganisationen und Wissenschaften in Nord-S\u00fcd-, S\u00fcd-Nord-, S\u00fcd-S\u00fcd- und Nord-Nord-Dimensionen. Globale Rahmenwerke wie die UN 2030 Agenda, das Sendai Framework und die New Urban Agenda betonen die Bedeutung \u201einklusiver St\u00e4dte und Gemeinden&#8220; mit barrierefreier Infrastruktur und partizipativen Planungsprozessen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>\u00dcber diese Schwerpunkte hinaus l\u00e4dt der Kongress \u2013 wie gewohnt \u2013 zu <strong>Beitr\u00e4gen aus der gesamten Breite der Teilhabeforschung<\/strong> ein. Dazu geh\u00f6ren etwa Studien zu Arbeit und Besch\u00e4ftigung, Wohnen mit Unterst\u00fctzung, digitaler Teilhabe, Gesundheit und Rehabilitation, Sport und Freizeit, politischer und kultureller Teilhabe oder Bildung und Lernen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kongress begr\u00fc\u00dft <strong>vielf\u00e4ltige methodische Zug\u00e4nge<\/strong> zur Teilhabeforschung: von quantitativen Studien \u00fcber qualitative Analysen bis hin zu Mixed-Methods-Ans\u00e4tzen, von partizipativen und emanzipatorischen Forschungsdesigns \u00fcber ethnographische Arbeiten bis zu theoretisch-konzeptionellen Beitr\u00e4gen. Besonders willkommen sind innovative Forschungsans\u00e4tze, die Menschen mit Behinderungen als Co-Forscher*innen einbeziehen oder neue Wege der Wissensproduktion in der Teilhabeforschung erproben.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4. Kongress der Teilhabeforschung \u2013 10. bis 11. 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